Peter J. Weber nimmt uns mit auf die spannende Reise in die Geschichte der menschlichen Kommunikation von den im Dunkeln liegenden Ursprüngen bis heute. Durch die alle Menschen einende
Sprachfähigkeit und ihre Ausprägung in viele Sprachen haben Sprache(n) immer etwas Verbindendes und Trennendes. So können sie Brücken sein oder Mauern. Die enge Verflechtung zwischen menschlicher Sprache und menschlichem Denken
macht sie anfällig für Ideologien und zu einem wichtigen Instrument zur Durchsetzung politischer, wirtschaftlicher oder religiöser Macht. Vor dem Hintergrund der heutigen Vormacht ökonomischer Interessen und des
Nutzendenkens beleuchtet der Autor die Sprachenprobleme innerhalb der Europäischen Union und den Mythos der „digitalen Revolution“, mit den Gefahren des Verlusts von Vielfalt und einer sprachlichen und geistigen Verarmung.
Er plädiert für eine Rückbesinnung auf die ursprüngliche Kraft der Sprache(n), ihre unerschöpfliche Kreativität und ein Offensein für zukünftige Überraschungen.

Prof. Dr. habil. Peter J. Weber ist Bildungs- und Sprachökonom. Er hat viele Jahre
Erfahrung in EU-Projekten an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland und ist seit längerer Zeit als Professor in Forschung und Lehre sowie im Management von Hochschuleinrichtungen tätig.
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